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Die in diesem Newsletter enthaltenen Informationen wurden von der Mitgliedsfirma KPMG International in Österreich eingereicht. Die acht Gehaltspläne für zwei Kategorien des OLD-Gehaltssystems wurden auf einen einheitlichen Gehaltsplan reduziert, der für alle Beschäftigten im Handelssektor in ganz Österreich gilt. Die sechs ehemaligen Beschäftigungsgruppen wurden auf acht (A bis H) aufgestockt, die allgemeiner und abstrakter formuliert sind. Das Anfangsgehalt wurde angehoben, und als Ausgleich wurde die Einkommenskurve abgeflacht. Heute gibt es nur noch fünf Gehaltsstufen (außer in den Beschäftigungsgruppen A und B), so daß innerhalb einer bestimmten Beschäftigungsgruppe nach drei, sechs, neun bzw. zwölf Jahren nicht mehr als vier schrittweise Schritte möglich sind. Zur besseren Orientierung wurde jeder Beschäftigungsgruppe beispielhafte Referenzfunktionen (typische Tätigkeiten) auf Basis von sieben Arbeitsbereichen (Beschaffung, Vertrieb & Vertrieb, Kauf- & Verwaltungsdienstleistungen, Marketing & Kommunikation, Logistik, technischer Service, IT) zugewiesen. Das letzte Kriterium für die Einstufung ist jedoch die Beschreibung der Beschäftigungsgruppe mit Abgrenzungen nach dem Vorbild autonomer Arbeit, Verantwortlichkeiten, Genehmigungen, sozialer Kompetenzen, technischem Know-how und Qualifikationsanforderungen. Darüber hinaus müssen Stellenanzeigen das Grundgehalt gemäß dem geltenden Tarifvertrag angeben, wenn sie sich auf eine bestimmte Position beziehen. Die Verhandlungen umfassen Themen wie Renten und humanisierte Arbeitsmethoden sowie Löhne und Rahmenbedingungen. In den Lohnverhandlungen werden in der Regel die prozentualen Erhöhungen sowohl für die Mindestsätze als auch für die tatsächlichen Sätze festgelegt, die in den einzelnen Betrieben gezahlt werden.

Diese können nicht niedriger sein und liegen oft über den Mindestsätzen. Arbeitnehmer erhalten in der Regel 14 Zahlungen pro Jahr, in der Regel einschließlich eines zusätzlichen Monatslohns zu Weihnachten und im Sommer (Urlaubsgeld). Die Höhe dieser Zusatzzahlungen wird in Tarifverträgen festgelegt. Der wichtigste freiwillige Berufsverband Österreichs auf Arbeitnehmerseite ist der Gewerkschaftsbund (ÖGB), der verschiedene Gewerkschaften umfasst. Der ÖGB trägt zur kontinuierlichen sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung Österreichs bei und versucht, für seine Mitglieder möglichst günstige Arbeitsbedingungen zu schaffen. Der ÖGB umfasst nicht nur alle Arbeitnehmer, sondern auch Arbeitslose, Rentner und andere Fachkräfte. In Österreich gibt es keinen gesetzlichen Mindestlohn, aber Mindestlöhne sind in den Tarifverträgen festgelegt. Die Mindestlöhne hängen von den Pflichten und Dienstjahren ab.

Es ist wichtig, dass Tarifverträge in der Regel 14 Zahlungen pro Jahr gewähren (so genannte 13. und 14. Gehalt oder Weihnachts- und Urlaubsgeld, diese Zahlungen unterliegen einer ermäßigten Einkommensteuer zu einem Satz von 6 Prozent). Traditionell wurden die Aktionen der Gewerkschaften, der Arbeitgeber und des Staates stark von einem gemeinsamen Ansatz der Sozialpartnerschaft mit starken gegenseitigen Verbindungen zwischen den Gewerkschaften, den wichtigsten politischen Parteien und der Regierung beeinflusst. Die Gewerkschaften äußerten jedoch Bedenken, dass die Sozialpartnerschaft durch die Politik der Koalitionsregierung der Mitte-Rechts-ÖVP und der rechtsextremen Freiheitlichen Partei (FPÖ), die nach den Wahlen im Oktober 2017 gegründet wurde, aber nach einem Skandal 2019 zusammengebrochen ist, geschwächt werden könnte. Unmittelbar nach den Wahlen 2017 verabschiedete der Vorstand des ÖGB-Gewerkschaftsbundes eine Resolution, in der alle politischen Parteien aufgefordert wurden, sich für “soziale Partnerschaft und die Aussöhnung [verschiedener] Interessen” einzusetzen. [1] Unter Den Arbeitern sind Akkordarbeit und eine Art Bonuslohn, der variable Lohnelemente wie Akkordprämien enthält, nach wie vor weit verbreitet, obwohl sie in den letzten Jahren an Bedeutung weniger deutlich geworden sind.

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